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ma 2026 Out of Home: Digitale Kleinflächen haben sich mehr als vervierfacht

Die agma weist in der ma 2026 Out of Home rund 266.000 Standorte aus. Digital wächst schnell, bleibt aber neben 132.000 Großflächen klein.

Freistehender digitaler Werbebildschirm auf einem nassen Gehweg in der Abenddämmerung
KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

  • Die agma hat am 2. November 2026 die ma 2026 Out of Home veröffentlicht, mit Leistungswerten für rund 266.000 Standorte der Außenwerbung.
  • Über 4.500 Standorte digitaler Kleinflächen sind erfasst, mehr als viermal so viele wie im Vorjahr; insgesamt zählt die Studie rund 10.000 digitale Roadside-Produkte.
  • Die Bruttowerbeinvestitionen in Out of Home stiegen laut Nielsen von Januar bis September 2026 um 5,8 Prozent.
  • Bildschirme im Handel misst eine andere Studie: Das IDOOH zählt dort fast 25.000 Screens.

Die Planungswährung der Außenwerbung bekommt deutlich mehr digitale Flächen. In der ma 2026 Out of Home, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) am 2. November veröffentlicht hat, stehen über 4.500 Standorte digitaler Kleinflächen. Das sind mehr als viermal so viele wie im Vorjahr. Insgesamt weist die Studie Leistungswerte für rund 266.000 Standorte aus.

Die Kleinflächen sind Teil von rund 10.000 digitalen Roadside-Produkten, zu denen außerdem 50 City Flags und 40 Digitale Riesenposter gehören. Dazu kommen 3.000 digitale City-Light-Poster und digitale Säulen. Neben dem Papier bleibt das überschaubar: Die agma zählt rund 132.000 Großflächen, rund 90.000 City-Light-Poster, 16.000 Allgemeinstellen und über 14.000 Ganzsäulen. Wer DOOH an der Straße planen will, findet in der Währung also endlich Masse, aber noch keine Mehrheit.

Den Rückenwind belegt die agma mit Nielsen-Zahlen: Die Bruttowerbeinvestitionen in Out of Home stiegen von Januar bis September 2026 um 5,8 Prozent, verglichen mit denselben Monaten 2025. Brutto heißt Listenpreise, nicht die tatsächlich gezahlten Beträge; über Rabatte und Netto-Umsätze sagt die Zahl nichts. Die Reichweiten selbst stützen sich auf die Mobilität von 77.703 Personen ab 14 Jahren. 60.202 von ihnen wurden kartengestützt zu ihren Wegen befragt, bei 17.501 zeichnete ein GPS-Empfänger zwei Wochen lang die Wege außer Haus auf.

Straße und Supermarkt laufen in getrennten Studien#

Für Mediaplaner bleibt die digitale Außenwerbung damit auf zwei Währungen verteilt. Die ma Out of Home deckt die Straße ab. Bildschirme im Handel misst das Institute for Digital Out of Home Media in seiner eigenen Studie, die am 14. Oktober fast 25.000 Screens zählte, mit Kaufland und Rewe als neuen Netzen. Der Vergleich der Wachstumsraten zeigt, wo sich gerade am meisten tut: Im Handel stieg die Zahl der erfassten Standorte laut IDOOH binnen eines Jahres um 120 Prozent, bei den digitalen Kleinflächen an der Straße hat sie sich in der agma-Währung mehr als vervierfacht.

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