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Dritter Großscreen im Oktober: blowUP media digitalisiert die Warschauer Brücke

Ströer und blowUP media machen aus einer Berliner Großfläche den 91 Quadratmeter großen Screen The Bridge. Kampagnen starten ab Mitte Dezember.

Hochformatiger LED-Screen mit der Aufschrift The Bridge Berlin an einer Hausfassade an der Warschauer Brücke, davor Straßenbahn und Autoverkehr in der Dämmerung
The Bridge an der Warschauer Brücke in Berlin-FriedrichshainFoto: blowUP media

Das Wichtigste in Kürze

  • blowUP media und Ströer bauen an der Warschauer Brücke in Berlin-Friedrichshain den digitalen Screen The Bridge mit 91 Quadratmetern.
  • Für den Standort nennt blowUP media rund 100.000 Kontakte am Tag; buchbar ist er ab sofort für Kampagnenstarts ab Mitte Dezember.
  • Es ist nach The Lighthouse in Hamburg und The Portal in Düsseldorf die dritte neue Premiumfläche der Ströer-Tochter in diesem Monat.

Zwischen RAW-Gelände, East Side Gallery und Uber Arena hängt bald eine der auffälligsten Werbeflächen Berlins am Netz. blowUP media und die Konzernmutter Ströer machen aus ihrer Großfläche an der Warschauer Brücke einen digitalen Screen mit 91 Quadratmetern, der „The Bridge“ heißt. Das hat die Ströer-Tochter am 28.10.2026 mitgeteilt. Buchbar ist er ab sofort, die ersten Kampagnen laufen ab Mitte Dezember.

Das Argument ist die Frequenz: Für den Standort nennt blowUP media rund 100.000 Kontakte am Tag. Die Fläche sitzt an einer Hausfassade, ist frontal einsehbar und über lange Sichtachsen entlang der Brücke zu sehen, die zu den wichtigsten Verkehrs- und Fußgängerachsen der Stadt zählt. CEO Katrin Robertson spricht davon, einen der stärksten Berliner Standorte „ins digitale Zeitalter“ zu bringen.

Neu ist dabei weniger der Ort als das Tempo. The Bridge ist schon die dritte Premiumfläche, die Ströer und blowUP media in diesem Monat vorstellen. Am 1. Oktober ging in Hamburg „The Lighthouse“ am Spielbudenplatz in Betrieb, mit PENNY und Hyundai als ersten Kunden. Am 12. Oktober folgte „The Portal“, ein begehbarer LED-Tunnel am Winter Village auf der Düsseldorfer Königsallee.

Ein vertrauter Standort mit neuem Geschäftsmodell#

Anders als Hamburg und Düsseldorf ist Berlin kein Spezialformat, sondern die Digitalisierung einer Fläche, die es schon gibt. Für Mediaplaner dürfte das die Rechnung ändern: Eine digitale Fläche kann mehrere Marken im Wechsel zeigen, und Ströer kann denselben Standort so an mehr Kunden verkaufen als mit einem einzelnen Motiv. Wer zum Weihnachtsgeschäft oder zum Jahreswechsel in Friedrichshain sichtbar sein will, muss jetzt anfragen, denn vor Mitte Dezember startet dort keine Kampagne.

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