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Yello wirbt gegen die Nachzahlung: Kampagne mit App-Nutzen in 136 Städten

Yello rückt die Angst vor der Stromnachzahlung ins Zentrum und zeigt die App als Lösung. Statt der Kunstfigur von 2024 führt jetzt ein Presenter durch die Kampagne.

„Volle Kostenkontrolle, keine Nachzahlung“ lautet der Claim, mit dem Yello seit dem 29.09.2026 in 136 deutschen Städten auf digitalen Außenwerbeflächen wirbt. Im Mittelpunkt steht die Yello App, die zeigen soll, wie Kundinnen und Kunden ihren Stromverbrauch im Blick behalten. Die Kampagne entstand mit der Agentur Mutabor, so die Pressemitteilung vom 28.09.2026.

Durch die Filme führt ein Presenter, der den Nutzen der App „mit einer Prise Humor“ erklärt. Bildstarke Metaphern sollen das Thema Kostenkontrolle greifbar machen, die gelbe Bildwelt hält die Formate zusammen. Weitere Motive stellen Ökostrom, Wärmestrom und flexible Tarife vor. Zum Media-Mix gehören neben der Außenwerbung Kurzvideos auf YouTube, Facebook und Instagram, Connected-TV-Formate, Pause Ads und Homescreen-Platzierungen. Einzelne Bildelemente, etwa ein Hundewelpe und Frösche, stammen aus KI-Erzeugung.

Vom Klimawandel zum Kontostand#

Das ist ein deutlicher Themenwechsel. Im Februar 2024 hatte Yello mit Jung von Matt die Kunstfigur Klyma Wandl eingeführt, dargestellt von Gisa Flake, und die Kampagne im TV auf allen reichweitenstarken Sendern gestartet, flankiert von Außenwerbung in den 15 größten Städten. Für die Mediastrategie war laut Yello-PM vom 21.02.2024 Pilot Hamburg zuständig. Im Oktober 2024 folgte eine Digitalfortsetzung als Mockumentary mit Phil Laude.

Februar 2024 September 2026
Thema Spaß an nachhaltigen Lösungen Sorge vor Stromnachzahlungen
Gesicht Kunstfigur Klyma Wandl Presenter
Kreativagentur Jung von Matt Mutabor
Digitale Außenwerbung 15 größte Städte 136 Städte
Bewegtbild TV auf reichweitenstarken Sendern Connected TV, Streaming, Social Video

Die neue Pressemitteilung erwähnt Klyma Wandl nicht; ob die Figur pausiert oder ausgedient hat, lässt Yello offen. Linear-TV nennt die Mitteilung ebenfalls nicht.

Bemerkenswert ist die Verschiebung von der Haltung zum Nutzen: Yello verkauft nicht mehr die gute Energie als Lebensgefühl, sondern ein konkretes Versprechen für den Alltag. „Wir machen Kostenkontrolle einfach verständlich“, sagt Juliane Apel, Leiterin Marke, Kampagne und Marktforschung. Ob das Nutzenversprechen dieselbe Aufmerksamkeit erzeugt wie die Kunstfigur, lässt sich noch nicht sagen: Reichweiten oder Ergebnisse nennt die Mitteilung nicht.

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