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bonprix macht den Podcast zur Markenbühne: „Ladies Room“ spricht Frauen ab 40 an

bonprix startet den Videopodcast „Ladies Room“ mit drei prominenten Gästinnen und führt damit sein Cultural Marketing für Frauen von 40 bis 60 Jahren fort.

Zwei Frauen im Studio-Setting des Videopodcasts Ladies Room by bonprix, eine lacht, beide mit Mikrofon
bonprix Handelsgesellschaft mbH

Ein Modehändler, der über Körperbild, Wechseljahre und Existenzängste sprechen lässt: Seit dem 28.09.2026 läuft der bonprix-Videopodcast „Ladies Room“. Journalistin Paula Lambert spricht in drei Folgen mit Choreografin Nikeata Thompson, TV-Moderatorin Milka Loff Fernandes und Schauspielerin Wolke Hegenbarth. Die Zielgruppe sind Frauen von 40 bis 60 Jahren, so die Pressemitteilung von bonprix.

Die erste Folge mit Thompson ist online, die beiden weiteren erscheinen am 5. und 12. Oktober. Zu hören und zu sehen gibt es das Format auf Spotify und den anderen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf dem bonprix-YouTube-Kanal. Der Trailer läuft seit dem 25.09.2026 in Social Media und als Podcast-Werbung. Die Gästinnen treten laut bonprix nicht als Expertinnen auf, sondern erzählen aus dem eigenen Leben; Lambert und ihre Gäste tragen dabei Looks der Marke. Das Konzept stammt von der Agentur Kemmler Kemmler, produziert hat Le Berg in Berlin.

Der Podcast knüpft an die Jubiläumskampagne an. Zum 40. Geburtstag hatte bonprix statt einer klassischen Jubiläumskampagne einen Kurzfilm produziert: „Forty and Fabulous“ hatte am 11.06.2026 auf bonprix.de Premiere und mündete in ein Event am 25.06.2026 im Hamburger Curio Haus, wie Kemmler Kemmler damals mitteilte. Die Agentur versteht sich als „Cultural Lead Agency“ und beschreibt den Ansatz als Schritt weg von reiner Werbung.

Mode ist Teil ihres Alltags, aber nicht das einzige Thema, das sie bewegt.

Nicolai Johannsen, Chief Marketing Officer bei bonprix

Aus Marketingsicht ist „Ladies Room“ die dauerhaftere Variante desselben Gedankens: Ein Film ist ein Moment, ein Podcast mit festem Erscheinungstag baut Gewohnheit auf. Mode spielt nur am Rand mit, der Produktbezug bleibt bei den Outfits. Johannsen nennt das Ziel, „Markenrelevanz über klassische Produktkommunikation hinaus“ zu entwickeln.

Ob das Kalkül aufgeht, zeigt sich nicht an der ersten, sondern an den Folgen am 5. und 12. Oktober: Bleibt das Publikum nach dem Trailer-Start dabei, hat bonprix einen zweiten Kanal zur Kernzielgruppe neben dem Shop. Abrufzahlen nennt das Unternehmen bisher nicht.

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