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Mobiliar gibt ihre Produktwerbung erstmals nach außen: Sir Mary gewinnt den Pitch

Die Schweizer Versicherung Mobiliar vergibt ihre digitale Produkt- und Performancekommunikation erstmals an eine Agentur. Bisher entstand vieles intern.

Symbolbild: Schreibtisch am Fenster mit ausgedruckten Layouts für Versicherungsangebote, Laptop und Kaffeetasse
Symbolbild: Produktwerbung im EntwurfKI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zürcher Agentur Sir Mary verantwortet seit dem vierten Quartal 2026 die digitale Produkt- und Performancekommunikation der Mobiliar, mit Strategie, Konzeption, Kreation und Produktion.
  • Laut persoenlich.com vergibt die Versicherung dieses Mandat zum ersten Mal; viele dieser Werbemittel entstanden bisher intern.
  • E-Dialog bleibt für das Performance Marketing zuständig; die Markenkampagnen mit den Schadenskizzen „Liebe Mobiliar“ laufen getrennt davon.

Die Mobiliar holt sich für ihre Produktwerbung zum ersten Mal eine Agentur. Wie persoenlich.com berichtet, hat sich Sir Mary aus Zürich im Pitch durchgesetzt und betreut seit dem laufenden vierten Quartal 2026 die digitale Produkt- und Performancekommunikation der Schweizer Versicherung. Das Mandat reicht von Strategie und Konzeption bis zu Kreation und Produktion.

Viele dieser Werbemittel entstanden bisher im Haus. Die Mobiliar bestätigte persoenlich.com auf Anfrage, dass sie das Mandat erstmals vergibt. Die Mediaagentur E-Dialog, die gelegentlich einfachere Umsetzungen geliefert hatte, bleibt für das Performance Marketing zuständig. Für die Markenkampagnen, bekannt durch die Schadenskizzen unter „Liebe Mobiliar“, arbeitet die Versicherung seit 2018 unter anderem mit einer anderen Kreativagentur.

Begründet wird der Schritt mit einem Anspruch, den viele Marken haben und selten einlösen: Die Idee von Sir Mary mache „die Stärke unserer Marke auch im Mid- und Low-Funnel spürbar“, zitiert persoenlich.com Dominique Perrinjaquet, Marketing Communication Manager der Mobiliar, aus der Mitteilung der Agentur. Gemeint ist die Werbung für Tarife und Angebote, die neben der Markenkampagne selten Aufmerksamkeit bekommt. Sir-Mary-Geschäftsführer Nicolas Hostettler sagt laut der Mitteilung, Produkt- und Angebotswerbung sei „oft der Ort, an dem Marken ihre Persönlichkeit an der Garderobe abgeben“.

Damit verteilt die Mobiliar ihre Kommunikation auf getrennte Partner: Marke, Produktwerbung, Performance. Für Kreativagenturen ist das ein Signal: Auch Arbeit, die ein Unternehmen bisher selbst erledigt hat, lässt sich als eigenes Mandat gewinnen, wenn die Agentur sie an die Marke bindet. Offen ist, wie gut die Häuser zusammenspielen; zeigen werden das die ersten Produktkampagnen von Sir Mary: Die Schadenskizzen geben den Ton vor, die Tarifwerbung von Sir Mary muss ihn halten, und E-Dialog misst, was davon verkauft.

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