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thjnk verteidigt den enercity-Etat: Pitch um Smart Energy gewonnen

Nach einer turnusmäßigen Ausschreibung bleibt thjnk Agentur von enercity. Der Energieversorger will Smart Energy künftig stärker sichtbar und erlebbar machen.

Das Wichtigste in Kürze

  • thjnk hat den Etat des Energieversorgers enercity nach einer turnusmäßigen Ausschreibung mit Screening und Pitch verteidigt.
  • Die Zusammenarbeit besteht seit 2023; thjnk plant und setzt künftig weiter alle Marketingmaßnahmen der Marke um.
  • Zuletzt entwickelte die Agentur für enercity die Smart-Energy-Plattform „PULS“.
  • Ein Budget oder eine Laufzeit des neuen Mandats nennen beide Seiten nicht.

Die Agenturgruppe thjnk bleibt Agentur von enercity. Die Agentur setzte sich in einer regulären Ausschreibung durch, die ein Screening und einen Pitch umfasste. Ihr Konzept für die Weiterentwicklung der Marke überzeugte den Energieversorger, teilte thjnk mit.

Die Zusammenarbeit läuft seit 2023. Für enercity hat die Agentur in dieser Zeit mehrere Plattformen, Kampagnen und Aktionen entwickelt, zuletzt die Smart-Energy-Plattform „PULS“. Künftig plant und setzt thjnk wieder alle Marketingmaßnahmen der Marke um und soll enercity als Vorreiter der Energiewende positionieren.

Auffällig ist, wie der Kunde die Verlängerung begründet. Marketingleiter Marco Malcangi nennt keine Kampagne, sondern ein Thema: Man wolle „die Chancen von Smart Energy noch stärker in den Mittelpunkt rücken und für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erlebbar machen“. Damit wird aus einer Markenaufgabe eine Produktaufgabe, denn Smart Energy ist erklärungsbedürftig und muss im Alltag der Kundschaft ankommen.

Pitch statt Verlängerung per Handschlag#

Weil die Ausschreibung turnusmäßig lief, musste die Agentur nach dem Wortlaut der Meldung ein Konzept für die Markenentwicklung liefern, nicht nur auf ihre bisherige Arbeit verweisen. thjnk-Manager Hendrik Heine, Chief Client Officer, sagt: „Wir erleben bei enercity Top-Leute mit sehr viel Energie und großen Ambitionen“.

Wie das Mandat aufgebaut ist, ob es Mediaanteile gibt und wie lange es läuft, geht aus der Meldung nicht hervor. Dieselbe Agentur hatte zuletzt Kampagnen für Bergader und IKEA vorgestellt, die Eigenschaften über Alltagsszenen belegen (thjnk setzt auf Alltagsszenen). Ob sich dieser Ansatz auch bei enercity zeigt, wird die nächste sichtbare Kampagne zeigen, einen Termin nennt thjnk dafür nicht.

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