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ARD Media holt rbb 88.8 und SWR Aktuell in die Deutschland-Kombi, die Young-Kombi kehrt zurück

Für 2027 baut ARD Media die nationalen Radio-Kombis um: mehr Druck in Berlin und im Südwesten, eine junge Kombi mit 13 Programmen und Tausenderpreisen als Argument.

Symbolbild: Studiomikrofon an einem Schwenkarm über einem Mischpult in einem leeren Sendestudio bei Abendlicht
KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit rbb 88.8 und SWR Aktuell kommen zur Vermarktungssaison 2027 zwei Programme in die ARD MEDIA Deutschland-Kombi.
  • Die Deutschland-Kombi Young kehrt mit 13 Programmen zurück, der Tausendkontaktpreis liegt laut ARD Media bei 11,67 Euro in der Zielgruppe 14 bis 39 Jahre.
  • Insgesamt geht ARD Media mit 14 nationalen und teilnationalen Kombis auf Basis der ma 2026 Audio II Update in die Saison.

ARD Media stellt ihre nationalen Radio-Kombis für 2027 neu auf. Mit rbb 88.8 und SWR Aktuell kommen zwei Programme in die Deutschland-Kombi, die Deutschland-Kombi Young ist mit 13 Programmen zurück. Das hat der Vermarkter am 14. Oktober mitgeteilt. Grundlage aller Werte ist die ma 2026 Audio II Update, insgesamt gehen 14 nationale und teilnationale Kombis in die Saison.

Die Änderungen zielen auf Lücken. rbb 88.8 kehrt zurück und soll den Werbedruck im Großraum Berlin erhöhen, SWR Aktuell wird neu werbeführend und stärkt den Südwesten. SWR Aktuell ergänzt außerdem die Entscheider-Kombi. In der Young-Kombi kommt SWR3 dazu.

Kombi Neu 2027 Kontakte täglich laut ARD Media Tausendkontaktpreis
Deutschland-Kombi rbb 88.8, SWR Aktuell über 120 Mio. (+2,1 %) 5,57 Euro (14–59 Jahre)
Deutschland-Kombi Entscheider SWR Aktuell 46,7 Mio. (+4,5 %) keine Angabe
Deutschland-Kombi Young Comeback, 13 Programme, mit SWR3 keine Angabe 11,67 Euro (14–39 Jahre)

Die Tausenderpreise sind das eigentliche Verkaufsargument. ARD Media nennt den Wert der Deutschland-Kombi den wirtschaftlichsten aller nationalen Radioangebote, den der Young-Kombi „mit Abstand“ den günstigsten unter den nationalen Kombis. Das sind Eigenangaben, aber sie richten sich klar an Mediaagenturen, die junge Zielgruppen ebenso über Streaming-Audio und Social erreichen können. Die Rückkehr der Young-Kombi ist der Versuch, diese Budgets in die klassische Radio-Kombi zurückzuholen.

Der Umbau folgt auf einen ersten Schritt. Seit dem 1. Oktober können Werbungtreibende mit der Flex-Kombi ihre Senderauswahl selbst zusammenstellen. Damals öffnete ARD Media das Paket, jetzt füllt sie die festen Kombis dort auf, wo Reichweite fehlte. Geschäftsführer Ralf Hape fasst beides zusammen: Man wolle Kunden mehr Möglichkeiten geben, Audio „wirkungsstark, flexibel und passend zu ihren Zielen einzusetzen“.

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