diva-e Conclusion macht Jasmin Guthmann zum ersten Head of AI

Das Wichtigste in Kürze
- Jasmin Guthmann ist Head of AI bei diva-e Conclusion und verantwortet den Einsatz von KI in Kundenprojekten und im eigenen Betrieb.
- Laut MEEDIA ist es die erste Rolle dieser Art im Haus; Guthmann kam bereits im Sommer von Accenture Song, wo sie zuletzt Vice President Composable Consulting war.
- diva-e Conclusion erzielte 2025 in der DACH-Region nach eigenen Angaben mit knapp 900 Mitarbeitenden mehr als 101 Millionen Euro Umsatz.
diva-e Conclusion hat jetzt eine Chefin für künstliche Intelligenz. Jasmin Guthmann ist dort Head of AI und soll den Einsatz von KI vorantreiben, in Kundenprojekten ebenso wie im eigenen Betrieb. Wie MEEDIA am 28.10.2026 berichtet, ist es die erste Rolle dieser Art bei der Digitalagentur. Guthmann kam demnach schon im Sommer von Accenture Song, wo sie zuletzt Vice President Composable Consulting war.
Laut MEEDIA soll sie mit allen Fachbereichen arbeiten und die dort einzeln entstehenden KI-Projekte für Kunden und Mitarbeitende zusammenführen. Ein Schwerpunkt ist die hauseigene Agentic Experience Foundation (AXF), der Rahmen, in dem diva-e Conclusion agentische Lösungen baut. Seit dem Sommer hat sie im neuen Haus schon an Kundenprojekten mitgearbeitet, etwa für ifm Electronics und SMA Solar. Die Agentur selbst ist das Ergebnis der Übernahme von diva-e durch die niederländische Conclusion Group 2024. Daneben ist sie Community Chair der MACH Alliance.
Eine zentrale KI-Rolle statt verstreuter Piloten#
Für eine Agentur dieser Größe ist der Schritt folgerichtig. diva-e Conclusion erzielte 2025 in der DACH-Region nach eigenen Angaben mit knapp 900 Mitarbeitenden mehr als 101 Millionen Euro Umsatz und liegt im aktuellen BVDW-Ranking auf Platz 6. Wer so viele Teams hat, bekommt KI-Projekte zuerst als Inseln: ein Kunde hier, ein internes Werkzeug dort. Eine zentrale Rolle macht daraus etwas, das sich verkaufen und abrechnen lässt. Ob das gelingt, hängt weniger an der Visitenkarte als an der Frage, ob die Rolle Budget und Durchgriff auf die Fachbereiche hat; dazu sagt die Meldung nichts.
Guthmann hat für das Haus ein internes KI-Manifest geschrieben. Dessen zentraler Satz, wie MEEDIA ihn zitiert: „Auch wenn Teilaufgaben mit KI-Unterstützung erledigt werden, ist am Ende jedes Ergebnis unsere menschliche Verantwortung, zu der wir stehen.“ Daran werden sich die ersten Kundenprojekte unter der neuen Rolle messen lassen müssen.



