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BCM-Awards: Letzte Verleihung unter dem CMF, Grands Prix für MSL und Raffinerie

Das Content Marketing Forum löst sich auf, die BCM-Awards ziehen 2027 unter ein neues Dach. Bei der Verleihung 2026 räumte MSL Germany am meisten ab.

Illustration: weiße Würfel auf einem Sockel, eine offene Mappe und Bücher vor einer halb geöffneten Tür
KI-Illustration

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei den 24. Best of Content Marketing Awards gingen am 8. Oktober in Hamburg 36 Gold- und zwei Grand-Prix-Würfel an Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Die Grands Prix holten MSL für Mondelēz und Raffinerie für Helsana, MSL Germany war mit drei Goldwürfeln die erfolgreichste Agentur.
  • Der Verband CMF hat am 24. September seine Auflösung beschlossen, der Wettbewerb läuft ab 2027 in einer eigenen Organisation weiter.

Die Best of Content Marketing Awards haben am 8. Oktober in Hamburg zum 24. Mal ihre Goldpreise vergeben, zum letzten Mal unter dem Content Marketing Forum (CMF). Der Verband hat am 24. September 2026 seine Auflösung beschlossen, der Wettbewerb bekommt ab 2027 eine eigene Organisation. Die Grands Prix gingen an MSL Germany für Mondelēz und an die Agentur Raffinerie für Helsana.

Insgesamt verteilte die Jury 36 Gold- und zwei Grand-Prix-Würfel an Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erfolgreichste Agentur ist MSL Germany mit drei Goldwürfeln und einem Grand Prix aus nur zwei eingereichten Projekten.

Wer Ergebnis
MSL Germany 3× Gold, Grand Prix für Mondelēz
Raffinerie Grand Prix und Gold für Helsana, Gold für das „Swiss Magazine“
Ernst & Young Österreich 2× Gold
Migros Supermärkte 2× Gold
Roland Berger 2× Gold

Helsana bekam den Grand Prix für den Ratgeber „Gut altern“, eine Reihe, die der Krankenversicherer Jahr für Jahr herausgibt. Die Schweiz kommt nach Zählung von persoenlich.com auf sechs Goldpreise, einen Grand Prix und neun Silberauszeichnungen. Von den 36 Goldpreisen entfielen 23 auf den Dachwettbewerb, zehn auf den Best of Corporate Print Award und drei auf den Award für Influencer und Content Creators.

Bemerkenswert ist, wer hier gewinnt: Auf der Liste stehen Beratungen, Versicherer und Händler mit Kundenmagazinen und Ratgebern, kaum klassische Werbeagenturen. Der Preis misst Inhalte, die Unternehmen selbst herausgeben, also das Feld, in dem Marken Reichweite aufbauen, statt sie zu kaufen. Dass ihm ausgerechnet jetzt der Trägerverband abhandenkommt, ist deshalb eher ein Umbau als ein Abgesang: Die Awards führen Martin Distl, bisher Österreich-Vorstand, und Peter Matz weiter, der Vorsitzende Olaf Wolff gründet mit Wertbeitrag eine gemeinnützige Organisation für die inhaltliche Arbeit. Für Einreichende soll sich nichts ändern. Die Einreichphase für 2027 beginnt Anfang des Jahres.

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